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EVN/WTE errichtet zweite Müllverbrennungsanlage in Moskau

Kapazität von 700.000 t/a

EVN/WTE erhielt im Dezember 2009 den Auftrag zur Errichtung der thermischen Abfallbehandlungsanlage MPZ1 in Moskau. Nunmehr wurde mit der Stadt Moskau eine entsprechende vertragliche Vereinbarung unterzeichnet, in der auch die endgültige Kapazität der Anlage festgelegt wurde.

Das Projekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 575 Mio. EUR zuzüglich Finanzierungskosten wird auf der Grundlage eines BOOT-Modells realisiert. Demzufolge ist EVN/WTE für die Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Anlage für einen Zeitraum von 12 Jahren nach Fertigstellung verantwortlich.

Bei der Anlage handelt es sich um die Neuerrichtung einer thermischen Abfallbehandlungsanlage mit einer Kapazität von 700.000 t/a, die an einem bestehenden Standort errichtet wird. Zum Leistungsumfang gehören die Abfallannahme, die Feuerung, die Kesselanlage, die Rauchgasreinigung und die Turbine einschließlich der peripheren Anlagenteile. Der Dampf aus dem Behandlungsprozess wird einerseits in elektrische Energie umgewandelt und andererseits in das Fernwärmenetz eingeleitet.

Die Stadt Moskau hat bereits in den letzten Jahrzehnten einen starken Fokus auf den Ausbau der infrastrukturellen Einrichtungen gelegt. Zahlreiche Projekte wurden in den vergangenen Jahren ausgeschrieben und realisiert. EVN/WTE war dabei sehr erfolgreich. Die thermische Abfallbehandlungsanlage ist bereits das achte Großprojekt im Infrastrukturbereich, das durch die EVN/WTE in Moskau errichtet wird.

EVN Generaldirektor Dr. Burkhard Hofer: "Die EVN/WTE Gruppe verfügt über hoch spezialisiertes Know-how in den Infrastrukturbereichen Energie, Wasser und thermische Müllbehandlung. Wir wollen in diesen Geschäftsfeldern eine führende Marktposition in ausgewählten Märkten Mittel- und Osteuropas erreichen und langfristig halten."

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