12.04.2022

Klärschlammverwertungsanlage (KVA) Halle-Lochau – Vorreiterprojekt in Sachsen-Anhalt

Erste Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage für Mitteldeutschland offiziell in Betrieb gegangenen
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Am Donnerstag, den 7. April 2022 ist die erste Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage für Mitteldeutschland offiziell in Betrieb gegangenen. Die Anlage wurde im Beisein von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze und weiteren Gästen eingeweiht.


Die Planung, Montage und Errichtung der Anlage erfolgte durch die „sludge2energy“ (S2E), Gründer und Mitgesellschafter sind die WTE Wassertechnik GmbH – eine 100%ige Tochter der EVN AG – und die Huber SE. Den Betrieb der thermischen Klärschlammverwertungsanlage übernimmt die WTE Betriebsgesellschaft.
Mehr als 25 Millionen Euro sind in den Bau investiert worden. Ihr Standort: der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaftspark Halle-Lochau. 

Ziel der Klärschlammmonoverbrennungsanlage mit Stromerzeugung über Dampfturbine und Generator ist die umweltfreundliche und wirtschaftliche Verwertung von über 33.000 Tonnen entwässerten Klärschlamms (TS-Gehalt von 25 %) und 2.700 t/a extern getrockneten Klärschlamms (TS-Gehalt von 90 %) pro Jahr. Das Trocknungskonzept ist so angepasst, dass alle wässrigen Reststoffe der Brüdenbehandlung einer separaten Verwertung zugeführt werden können.

Der nächste Schritt wird die ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Rückgewinnung des lebenswichtigen Phosphors aus der Klärschlamm-Asche sein.

Mit der Umsetzung des Prozesses nach neuesten Standards und strengen Auflagen leistet diese Anlage einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

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