Forschung & Entwicklung

Forschung & Entwicklung

Als zukunftsorientiertes Unternehmen haben Forschung und Entwicklung für uns einen hohen Stellenwert. Daher setzen wir auch auf die Zusammenarbeit mit renommierten Forschungsinstituten.*
* Wir arbeiten mit folgenden Forschungsinstituten zusammen:
  • Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e.V.;
  • Technische Universität Hamburg-Harburg, Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz (AWW);
  • TuTech Innovation GmbH;
  • Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik;
  • Technische Universität Dresden, Institut für Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft;
  • Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Siedlungswasser und Abfallwirtschaft.

Durch diese Kooperationen konnten beispielsweise die folgenden Innovationen hervorgebracht werden.

 

Patentiertes Verfahren zur Schlammspiegelmessung

Anders als die üblichen optischen oder akustischen Verfahren zur Schlammspiegelung in Absetzbecken nutzt das von uns entwickelte Verfahren passive Drucksensoren zur Messung der Dichtedifferenz der Schlammschicht gegenüber der Klarwasserschicht.

Die Sensoren messen den oberen Schlammspiegel in der Trennzone am Übergang vom Klarwasser zum zulaufenden Schlamm wie auch den unteren Schlammspiegel am Übergang von der Speicherzone zum eingedickten Schlamm am Boden oder im Trichter.

Dieses einfach anzuwendende, patentierte Verfahren zur Dichtedifferenzmessung kommt ohne bewegte Einbauten im Nachklärbecken aus. Da die weitgehend wartungsfreien Sensoren gegenüber Verschmutzung unempfindlich sind, liefern sie besonders zuverlässige Messwerte.

 

Membranenentgasung zur Reduzierung von Schwimmschlamm

Bei unserem ebenfalls patentierten Verfahren zur Reduzierung von Schwimmschlamm in Kläranlagen lässt sich der Sauerstoffbedarf im Vergleich zu einer Reinsauerstoff-Strippung erheblich reduzieren.

Durch Denitrifikation entsteht bei der biologischen Abwasserreinigung elementarer Stickstoff. Die Übersättigung des Belebtschlamms mit Stickstoff kann die Sedimentation stören; es bildet sich Schwimmschlamm, der die Ablaufqualität der Kläranlage gefährdet.

Der von uns entwickelte N2-Membrankontaktor vermeidet dies. Er entfernt überflüssigen Stickstoff bereits vor Eintritt in das Nachklärbecken aus dem Belebtschlamm und regelt den Stoffaustausch im direkten Kontakt der beiden Phasen an den Porenöffnungen.

Die Membranentgasung mit dem N2-Membrankontaktor empfiehlt sich vor allem bei Anwendungen, bei denen niedrige Betriebskosten für die Wahl des Verfahrens ausschlaggebend sind.

 

Verbundprojekt IBAS

Ziel des Verbundprojekts Innovatives Biologisches Abwasserreinigungs-System, kurz: IBAS, ist es, ein biologisches Abwasserreinigungssystem mit funktionsdifferenzierten Biofilmreaktoren auf den Markt zu bringen.

Das System wird Stickstoffverbindungen gemäß den Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie für sensible Gebiete weitestgehend eliminieren. Die räumliche Trennung von
Heterotrophen und Autotrophen erlaubt es, die jeweils optimalen Bedingungen einzustellen.

Das System bringt Vorteile mit sich wie die Verkleinerung des Beckenvolumens für Kohlenstoffabbau und Denitrifikation, eine größere Stabilität der Nitrifikation, Energieeinsparungen bei der Belüftung und niedrige Investitionskosten. Zum Einsatz kommen soll es sowohl in neuen als auch in bestehenden Kläranlagen. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, realisiert die WTE Wassertechnik GmbH gemeinsam mit der Martin Membrane Systems (MMS) AG, dem Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen e.V. (FiW) und der Abwasserreinigung Dietzenbach GmbH (adg) als assoziiertem Mitglied.

Eine Übersicht der Forschungsprojekte finden Sie hier.
Kontakt

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Frau Lisa Heim-Neumann
T +49 201 8968-571
F +49 201 8968-555
Lisa.HeimNeumann@wte.de