Trinkwasserauf­bereitungs­anlage
Gilau, Rumänien

WTE hat den Zuschlag für die Sanierung und Modernisierung der Kläranlage Gilau erhalten und am 18. Februar 2021 als Konsortialführer im Namen des Konsortiums WTE Wassertechnik GmbH und UNIHA Wasser Technologie GmbH den Vertrag unterzeichnet. Dies ist bereits das siebte Umweltprojekt, das WTE in Rumänien durchführt.

Der Kunde Compania de Apa Somes SA beabsichtigt, durch die Umsetzung der europäischen POIM-Förderprojekte die gesamte Bevölkerung der Kreise Cluj und Salaj in Rumänien mit hochwertigem Trinkwasser zu versorgen, weshalb die Modernisierung der bestehenden Wasseraufbereitungsanlage Gilau eine Notwendigkeit ist.

Der Vertrag umfasst die Planung, die Einholung von Genehmigungen, den Bau neuer Gebäude und die Änderung bestehender Strukturen sowie die Lieferung und Installation neuer Ausrüstung. Die Prüfung und Inbetriebnahme sowie eine 37-monatige Garantie sind ebenfalls im Vertragsumfang enthalten.

Durch die Durchführung der vorgeschlagenen Arbeiten in der Trinkwasseraufbereitungsanlage Gilau wird der bestehende Wasseraufbereitungsprozess optimiert. Darüber hinaus werden die vorgeschlagenen Investitionen zu einer Verbesserung des Aufbereitungsverfahrens führen und die Sicherheit der Trinkwasserversorgung gewährleisten. Die Qualität des erzeugten Trinkwassers muss den geltenden europäischen Normen und rumänischen Rechtsvorschriften entsprechen.

Gezielte Optimierung im
laufenden Betrieb

Die besondere Herausforderung beim Bau der Trinkwasseraufbereitungsanlage Gilau besteht darin, dass die bestehende Trinkwasseranlage während der gesamten Ausführungszeit in Betrieb bleiben muss. Es muss ein umfassendes Konzept zur Umgehung der bestehenden Objekte ausgearbeitet und umgesetzt werden.

Da das Wasser durch die Schwerkraft in die Anlage gelangt, besteht eine Besonderheit dieses Vertrags in der Einrichtung eines kleinen Wasserkraftwerks am Einlass. Die Hauptziele dieses Wasserkraftwerks sind die Rückgewinnung von Strom und die Verringerung des Wasserdrucks.

Die Trinkwasseraufbereitungsanlage ist nach dem Stand der Technik auszuführen. Die Arbeiten sind nach den Anforderungen des Vertrages, den anerkannten Regeln der Technik und der guten Ingenieurpraxis in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, dem Ingenieur und den Behörden auszuführen und abzuschließen.

In der modernisierten Anlage werden künftig im Durchschnitt 9.540 m3 Wasser
pro Stunde nach höchsten Qualitätsstandards aufbereitet.

Ganzheitliche Lösung aus durchdachten Komponenten

Die gesamte Wasserleitung ist eine Schwerkraftleitung. Das Verfahren umfasst die Vorchlorierung, die Siebung des Rohwassers durch zwei Mikrosiebstationen mit vier parallelen Einheiten mit Wascheinheit, die Dosierung von vorbereiteten Reagenzien (Aluminium und Kalk) in das gesiebte Wasser, die Sedimentation in vier Klärbecken, die gleichzeitige Filtration in drei Filterstationen mit 15 parallelen Einheiten mit automatischer Rückspüleinheit (Luft und Wasser), die Desinfektion des gefilterten Wassers und die Schlammentwässerung bis zu 35 % TS-Gehalt.

Die Trinkwasseraufbereitungsanlage Gilau umfasst folgende Schritte der Wasseraufbereitung:

  • Vorchlorierung
  • Mikrosiebung (rotierende Trommelsiebe), vier parallele Einheiten; mit Wascheinheit
  • Aluminium- und Kalkdosierung für die Koagulation
  • Sedimentation, vier parallele Einheiten, drei mit Lamellen, eine mit Abstreiferbrücke
  • Doppelstrom-Schnellsandfiltration, 15 parallele Einheiten; mit automatischer Rückspüleinheit (Luft und Wasser)
  • Produkttank
  • Chlordesinfektionsanlage (Dosierung im Tank)
Nutzen Sie unsere Stärken für Ihr Projekt.

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