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Die EVN/WTE Gruppe hat Anfang Oktober 2015 drei Kläranlagen im Landkreis Salaj übergeben.
Der Kreis Salaj gehört zu Transsilvanien und liegt mit seiner Hauptstadt Zalau, dt. Zillenmarkt, im Nordwesten Rumäniens, am Rand des Siebenbürgischen Beckens.
Der Generalunternehmerauftrag umfasste die Detailplanung inklusive aller behördlichen Einreichungen, die schlüsselfertige Errichtung sowie die Inbetriebnahme und den anschließenden einjährigen Probebetrieb der drei Kläranlagen.
Finanziert wurde das Projekt mit einer Investitionssumme von über 11 Mio. EUR vom Europäischen Kohäsionsfond.
Die Kläranlage Simleu Silvaniei ist für die Abwässer von 13.200 EW ausgelegt, die Anlage Jibou für 11.400 EW, die kleinste in Cehu Silvaniei für 5.400 EW. Durch die zeitgleiche Vergabe und die parallele Errichtung der Anlagen konnten Synergien genutzt und Kosten gespart werden.
Alle drei Kläranlagen wurden entsprechend den Europäischen Standards ausgeführt. Die Verfahrenstechnik der drei Anlagen besteht im Wesentlichen aus der mechanischen Vorreinigung, einer zweistraßigen Belebtschlammanlage inklusive simultaner Schlammstabilisierung und einer Schlammentwässerung mittels Bandfilterpresse und Schlammvererdungsbeeten.
An der Übergabe haben neben den Direktoren der Betreibergesellschaft Compania de Apa Somes S.A. (Auftraggeber) die Bürgermeister der drei Stadtgemeinden Simleu Silvaniei, Jibou und Cehu Silvaniei und der Präsident des Kreisrats Herr Tiberiu Marc teilgenommen.
Mit nun sechs Projekten ist der EVN/WTE Gruppe ein erfolgreicher Markteintritt in Rumänien gelungen.
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