werden mithilfe ihrer unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften aus dem Abwasser getrennt (Sieben/Rechen/Absetzen), gereinigt und anschließend entsorgt.
Mit unseren Anlagen zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung schließen wir den natürlichen Wasserkreislauf, gewinnen dabei Wertstoffe mit elementarer Bedeutung für die Landwirtschaft und Industrie zurück und tragen dazu bei, Ökosysteme sowie die Gesundheit von Millionen von Menschen zu schützen.
Zugleich setzen wir, soweit möglich, auf die Erzeugung erneuerbarer Energien zugunsten eines autarken Betriebs unserer Anlagen, aber auch für die Versorgung angeschlossener Gemeinden.
Zum Beispiel ist die hochmoderne Anlage in Hannovers Stadtteil Lahe die erste Monoverbrennungsanlage, die in ein kommunales Wärmenetz einspeist. Sie kann pro Jahr rund 130.000 Tonnen entwässerten Klärschlamm thermisch verwerten und auf diese Weise bis zu 56 Millionen Kilowattstunden Fernwärme erzeugen. Die erzeugte Fernwärme deckt den Jahresbedarf von bis zu 15.000 Kund:innen im enercity-Versorgungsgebiet.
Die Abwasserbehandlung und Klärschlammverbrennung in Skopje, Nordmazedonien, ist ein weiteres Beispiel für die Erzeugung erneuerbarer Energien. Zur Deckung des Eigenstrombedarfs werden Solarkraftwerke mit einer Kapazität von insgesamt 2 MWp errichtet. Mit einer durchschnittlichen Produktion von 3.168.000 kWh pro Jahr sollen sie zum Energiebudget der Kläranlage beitragen – unabhängig von deren Auslastung. Zudem wird das Gas, das bei der Abwasseraufbereitung entsteht, für den Betrieb hocheffizienter Blockheizkraftwerke (BHKW) genutzt. Diese decken den Großteil des elektrischen und thermischen Energiebedarfs. Weitere Energie für die Prozesse in der Anlage stellt eine zusätzlich eingebundene Dampfturbine zur Verfügung. In Kombination mit der von Photovoltaik produziert die Anlage in Summe mehr Energie, als sie verbraucht. Die Einspeisung der überschüssigen Energie in das öffentliche Versorgungsnetz wurde bereits vom örtlichen Energieversorger vertraglich zugesichert.
Mithilfe unserer Anlagen gewinnen wir die wertvolle Ressource Wasser zurück – aber auch zahlreiche Wertstoffe, die wir über innovative Verfahren aus Reststoffen zurückholen und gezielt in den natürlichen Wertstoffkreislauf einbringen. Auf diese Weise möchten wir mit jedem unserer Projekte einen Beitrag zu maximaler Rohstoffeffizienz und ganzheitlicher Rückgewinnung leisten; damit kein Wertstoff verloren geht.
In Abwasser befinden sich diverse Verunreinigungen, die von ungelösten Feststoffen über Fette und Kohlenstoffverbindungen bis hin zu Medikamentenrückständen und Mikroplastik reichen. Die Aufgabe unserer Anlagen ist nicht bloß die Entfernung dieser Verunreinigungen aus dem Wasser, sondern auch das Rückführen bzw. Nutzen der enthaltenen Wertstoffe.
werden mithilfe ihrer unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften aus dem Abwasser getrennt (Sieben/Rechen/Absetzen), gereinigt und anschließend entsorgt.
werden abgeschieden und gesammelt. Durch Faulungsprozesse entsteht Methangas, welches zur Erzeugung von Wärme und Strom genutzt wird.
dienen in der biologischen Behandlung als Nahrungsquelle: Mikroorganismen entnehmen sie dem Abwasser und nutzen sie zum Aufbau eigener Biomasse. In Form von Schlamm wird diese Masse einerseits zur Produktion von Methangas genutzt; getrocknet ist sie andererseits ein energiereicher Brennstoff.
ist ein wichtiger Baustein für das Wachstum von Pflanzen. Allerdings führt er in der hohen Konzentration, die im Abwasser herrscht, unter anderem zu einer Eutrophierung von Gewässern, zum Nachteil auch von Wasserlebewesen. Daher entfernen wir Stickstoffverbindungen aus dem Abwasser und legen mit unserem zweiten Forschungsprojekt zur mikrobiellen Brennstoffzelle einen Grundstein zur Wiedergewinnung von Ammonium, das zum Beispiel in Düngemitteln enthalten ist.
hat für Pflanzen einen ähnlich hohen Stellenwert wie Stickstoff. Seine Rückgewinnung ist allerdings schwieriger, denn Phosphor wird in der Biomasse der Mikroorganismen gebunden und daher zusammen mit dem Schlamm ausgetragen. Daher reichern wir in Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen den Phosphorgehalt in der Verbrennungsasche an, sodass er über einen Aufbereitungsprozess anschließend als Wertstoff zurückgewonnen werden kann.
der wichtigste Wertstoff – wird durch den Prozess gereinigt und kann im Anschluss entweder seinem natürlichen Kreislauf zurückgeleitet, direkt als Brauchwasser
eingesetzt oder indirekt in die Trinkwasseraufbereitung eingeleitet werden
Unsere ganzheitlichen Konzepte gewinnen das im Abwasser enthaltene Energiepotenzial weitgehend zurück. So wird aus Entsorgung Versorgung.
Fabian Lappé, WTE Wassertechnik GmbH, Geschäftsbereichsleiter Technik/Anlagenplanung
Abwasserbehandlung Ataköy, Türkei
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Klärschlammmonoverbrennung Halle-Lochau, Deutschland
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Abwasserbehandlung Czajka Warschau, Polen
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Soweit möglich machen wir beim Bau unserer Anlagen die Energiequellen der gesamten Prozesskette nutzbar. Dazu zählen bei den wassertechnischen Anlagen nicht nur der Einsatz von Photovoltaik, sondern auch die Erzeugung und Nutzung von Biogas. Dieses entsteht im Faulungsprozess der Schlammbehandlung und wird genutzt, um Strom und Wärme zu erzeugen. Beide Energieformen können direkt auf der Anlage genutzt werden, um den Selbstversorgungsgrad zu erhöhen und damit die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren. Bei den Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen wird die Abwärme, die im Prozess entsteht, einerseits für die internen Verbraucher genutzt, andererseits kann sie als Fernwärme eingesetzt werden und/oder elektrische Energie liefern, welche auch ins öffentliche Netz eingespeist werden kann. Damit leistet die WTE Gruppe einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Vermeidung fossiler Brennstoffe.
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